Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

 

Trommel (Selbstbau)

mit Bemalung durch

Josua Bretschneider

aus 09661 Hainichen

Schamanische Reisen können durch die Begleitung in

herausfordernden Lebenssituationen eine spezifische

Hilfe zur Veränderung sein. Durch jahrelange eigene

Erfahrungen, Besuch von Seminaren und Kongressen,

intensives Selbststudium und inspiriert durch das

schamanischeTraining bei John Hawken kann mein

in einen rituellen Rahmen eingebettetes Trommeln,

Rasseln und Tönen zu überraschenden Erfahrungen

in der besonderen Realität der nichtalltäglichen

Wirklichkeit führen. Meine Absicht bei schamanischer

Arbeit ist es, die in jedem Menschen liegenden

Selbstheilungskräfte zu aktivieren oder zu unterstützen.

Das Foto zeigt einen Fischadler, mit dem ich ca. 2 km vom Klangstudio entfernt durch Rufen und Pfeifen Kontakt aufnahm.

Die Eigenschaften so genannter Krafttiere oder -pflanzen können uns durch schamanische Arbeit bewusst werden und im

Alltag ihre Wirkung entfalten. Z.B. kann die Begegnung mit einem Bussard oder einem Adler an die auch in uns wohnende

Leichtigkeit, Übersicht und Focussiertheit erinnern. Auch die Kontaktaufnahme zu Pflanzen, die unsere Selbstheilungskräfte

stärken, kann durch schamanische Arbeit unterstützt werden. Inzwischen habe ich diesbezüglich schon viele erstaunliche

Erfahrungen der Selbstheilung machen können. Allerdings gehört eine gewisse Portion Mut dazu, auf altes und neues

Kräuterwissen wie z.B. auf die heilende Anwendung von Beinwell oder Huflattich zu vertrauen, wie folgender Text zeigt: 

aus: Wolf-Dieter Storl „Mit Pflanzen verbunden“ 2005 Franckh-Kosmos-Verlags-GmbH & Co. KG, Stuttgart

S. 101

Pyrrolizidinalkaloide

Mit einem Schreiben an über tausend größere und kleinere Arzneimittelhersteller kündigte das Bundesgesundheitsamt (BGA) im Sommer 1988 das Verbot von 14 Heilkräutern an. Es handelte sich um Kräuter, die seit Jahrtausenden zur Linderung und Heilung von Krankheiten dienen und die in über 2500 Naturheilmitteln zu finden sind (Schlebusch et al 1989: 12). Betroffen waren unter anderem Huflattich, Borretsch, Pestwurz, Beinwell, Kreuzkraut und Wasserdost (Eupatorium). Tierexperimente in England, den USA und Japan hätten bewiesen, dass diese Pflanzen die Leber vergiften und Krebs auslösen würden (Foster 1993: 76)!

...die Öffentlichkeit sollte davon überzeugt werden, dass die Produkte der Pharmaindustrie viel sicherer seien als natürliche Heilkräuter. Wo kämen wir schließlich hin, wenn sich jeder seine Heilmittel selbst pflücken würde, so wie es angeblich ungebildete Leute, wie etwa die Kräuterfrau Maria Treben, propagieren? Das wäre ja wirtschaftsschädigend!...

S. 102

Ja, aber was ist mit den Tierversuchen, den Rattenexperimenten? Belegen sie nicht eindeutig, dass diese Pflanzen mutagen (erbgutverändernd) oder karzinogen (Krebs erregend) wirken? Bei den Untersuchungen handelt es sich doch um objektive wissenschaftliche Experimente, um genaue Messungen und richtige Schlussfolgerungen! Nun, wenn man sich die Tierversuche anschaut, sind sie bei weitem nicht so eindeutig. „Die Pflanzen wurden mit einem Futteranteil zwischen vier und 32 Prozent zwangsweise verabreicht, da sich die Tiere ab einem Huflattichanteil von 15 Prozent im Futter weigerten, diese Nahrung zu sich zu nehmen. Diese Stresssituation ist bekanntermaßen als karzinomfördernder Faktor zu bewerten“ (Schlebusch et al 1989; 19). Als die Ratten am Ende gar nicht mehr fressen wollten, wurde ihnen Huflattich oder Beinwell über Monate und Jahre hinweg durch Schlundsonden einverleibt. Auch ging man dazu über, ihnen den isolierten Wirkstoff der Pflanzen einzuspritzen. Endlich entwickelten sie die (erwarteten) Lebertumore.

Können die Ergebnisse eines solchen Tierversuchs überhaupt auf Menschen übertragen werden? Eine fundamentale Frage.

S. 103

Mit den Untersuchungstechniken moderner Labore könnte man wohl leberschädigende oder krebsauslösende Bestandteile in fast allen Heil-, Nahrungs- und Genussmitteln nachweisen. Kochsalz, Wein, Schokolade, Kaffee, Mandeln, Aufschnitt, Fisch, Konfitüre oder auch Fertiggerichte müssten nach demselben Maßstab, der an die Heilpflanzen angelegt wurde, wahrscheinlich verboten werden. Ebenso fast alle chemischen Medikamente – 58 000 Tote durch Arzneimittelschäden gibt es pro Jahr allein in Deutschland (Ercivan 2004: 169).

Man kann also getrost den Huflattich weitersammeln und als Bronchienheilmittel anwenden. Frau Dr. med. Veronika Carstens, die Frau des ehemaligen Bundespräsidenten und Vorsitzende der Naturärztevereinigung, drückte es so aus: „Wenn Huflattich verboten wird, pflanze ich Huflattich in meinem Garten an.“

Was kann eine schamanische Reise bewirken?

Etwa 1 Jahr nach einer schamanischen Reise schrieb mir Dr. Hugo Roele aus Den Haag (http://www.hugoaroele.nl/Deutsch/):
 

Letztes Jahr had Friedhelm mich begleitet bei eine Sjamanische Reise. Dieses Jahr ist die Sjamanische Reise voll angekommen ist. Die letzte Monate rede ich mit alle Totemtiere die in diese Reise zu mir gekommmen sind: Rabe, Wolf, Schlange, Schwarzer Panther und Adler. Sie sind alle sehr hilfreich. Über diese Tiere zu lesen hat mir sehr geholfen mir selber und mein Weg zu verstehen. Danke.